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<title>Mowag</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mowag</span></h1>
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</div>
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<p>Die <b>General Dynamics European Land Systems – Mowag GmbH</b> (bis 31. März 2010 <i>Mowag GmbH</i>, bis 2004 <i>Mowag Motorwagenfabrik AG</i>)<sup id="cite_ref-HR_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-HR-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist ein <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> Hersteller von Spezialfahrzeugen in <a href="Kreuzlingen" title="Kreuzlingen">Kreuzlingen</a> im <a href="Kanton_Thurgau" title="Kanton Thurgau">Kanton Thurgau</a>. Mowag stellte früher vorwiegend zivile Fahrzeuge her. Seit 2003 gehört sie zum amerikanischen Rüstungskonzern <a href="General_Dynamics" title="General Dynamics">General Dynamics</a> und ist auf <a href="Radpanzer" title="Radpanzer">Radpanzer</a> spezialisiert.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>




<p>Die Mowag GmbH (Motorwagen-Fabrik) hat ihre Wurzeln im Karosseriebauunternehmen <i>Seitz</i>, welches in <a href="Emmishofen" title="Emmishofen">Emmishofen</a> (Thurgau) 1905–1930 Aufbauten für Personenwagen vornehmlich deutscher Herkunft, Nutzfahrzeuge und Busse herstellte.<sup id="cite_ref-SCR_Seitz_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-SCR_Seitz-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1947 ging daraus die Mowag AG hervor, deren Vizepräsident und geschäftsführender Direktor 1950 Walter Ruf (1903–2002) wurde. Dieser übernahm kurz darauf einen Teil des Unternehmens, was 1951 zu einer Umbenennung in <i>Mowag Seitz &amp; Ruf AG</i> führte. Nach der vollständigen Übernahme durch Ruf wurde der Name 1954 in <i>Mowag Motorwagenfabrik AG</i> geändert.<sup id="cite_ref-HLS_Ruf_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-HLS_Ruf-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Unternehmen wurde durch verschiedenste Fahrzeugtypen wie <a href="Krankenwagen" class="mw-redirect" title="Krankenwagen">Krankenwagen</a>, <a href="Feuerwehrfahrzeug" title="Feuerwehrfahrzeug">Feuerwehrfahrzeuge</a>, <a href="Panzerattrappe" title="Panzerattrappe">Panzerattrappen</a>, Elektrofahrzeuge, Vibrationswalzen für den Strassenbau, Roller oder Raupenpanzer bekannt. Im zivilen Bereich war Mowag besonders im Bau von Feuerwehrfahrzeugen aktiv. Zum einen wurden Pickups von <a href="Dodge" title="Dodge">Dodge</a> und der <a href="Dodge_Ram_Wagon" title="Dodge Ram Wagon">Dodge Ram Wagon</a> zu Feuerwehreinsatzfahrzeugen umgebaut, so zum Beispiel der <a href="Mowag_W300" title="Mowag W300">Mowag W300</a>. Andererseits wurden auch eigenständig entwickelte Feuerwehr-Lkw gebaut. Für die <a href="Dassault_Mirage_III" title="Dassault Mirage III">Mirage</a>-Kampfflugzeuge der Schweizer Luftwaffe baute Mowag zusammen mit <a href="AEG" title="AEG">AEG</a> den <a href="Mowag_Flugzeugschlepper" title="Mowag Flugzeugschlepper">Mowag Flugzeugschlepper</a>. In Deutschland war die Mowag durch die Entwicklung eines gepanzerten allradgetriebenen <a href="Mowag_Wotan" title="Mowag Wotan">Sonderwagens</a>, den <a href="ThyssenKrupp" class="mw-redirect" title="ThyssenKrupp">Thyssen</a> und <a href="B%C3%BCssing_AG" title="Büssing AG">Büssing</a>/<a href="Henschel-Werke#Henschel_als_Nutzfahrzeughersteller" class="mw-redirect" title="Henschel-Werke">Henschel</a> ab 1963 in Lizenz nachbauten und an den <a href="Bundesgrenzschutz" title="Bundesgrenzschutz">Bundesgrenzschutz</a> (BGS) lieferten, jahrzehntelang präsent.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lastwagen">Lastwagen</h3></div>
<p>Mowag hatte in der Anfangszeit bis Ende der 1960er-Jahre neben den Militärfahrzeugen auch zivile Lkw im Angebot. Darunter war auch der Schwerlastwagen Mowag M5-16F mit vierplätziger Frontlenkkabine und 16&nbsp;t Gesamtgewicht, Anhängervorrichtung für Zweiachsanhänger mit einem 200-PS-Unterflurmotor. Der Motor war unter der Ladefläche zwischen der Vorder- und der Hinterachse angebracht. Dies ermöglichte eine kompakte Bauweise und einen tiefen Schwerpunkt in der Fahrzeugmitte.
</p><p>Nebst normalen Lkw wie dem Mowag-Frontlenker (ein 8x4-angetriebener Vierachser mit M8TK-Diesel-Motor mit acht Zylindern, 10,8&nbsp;l Hubraum und 500&nbsp;PS und automatischem Allison-Fünfganggetriebe) baute Mowag auch diverse Generationen von Langeisentransport-Lkw. Diese zeichnen sich durch eine schmale mittige Führerkabine aus, in der maximal zwei Sitzplätze waren und bei der links und rechts von der Führerkabine Nutzlast über die gesamte Fahrzeuglänge transportiert werden konnte. Die Führerkabinen hatten Fronttüren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweizerische_Post">Schweizerische Post</h3></div>
<p>Bereits 1949 konnte Mowag 214 <a href="Mowag_Ortsdienstwagen" title="Mowag Ortsdienstwagen">Ortsdienstwagen</a> an die Schweizerische Post liefern, das Fahrwerk dieser kleinen kompakten Fahrzeuge mit Schiebetüre basierte auf dem <a href="Mowag_T1" title="Mowag T1">Mowag T1</a> 4×4.
</p><p>Der Lastwagen Mowag-Einsatzfourgon für die Schweizerische Post (PTT), von welchem zwischen 1953 und 1988 total 556 Exemplare gebaut wurden, verfügte ebenfalls über einen Unterflurmotor. Die Fourgons waren zunächst mit einem V8-Benzinmotor ausgerüstet, der ursprünglich für einen Mowag-Panzer entwickelt worden war. Später wurden Dieselmotoren eingebaut. Die gelb-silbernen Lieferwagen mit einer Tür in der Fahrzeugfront auf der Beifahrerseite ermöglichten es, vorne aus- und einzusteigen und gleichzeitig die Fahrzeuge sehr eng nebeneinander einzuparken. Auf der Fahrerseite war eine konventionelle Tür. Auch war es möglich, von der Führerkabine in den Frachtraum zu gelangen. Diesen Umstand nutzten einige Leute, ausgemusterte Fourgons zu Wohnmobilen umzubauen. Die Fourgons waren mit einer Anhängerkupplung für leichte zweiachsige Anhänger ausgerüstet. Mowag entwickelte ein Nachfolgefahrzeug für die Fourgons. Es blieb bei einer Kleinserie von 22 Fahrzeugen, die von der PTT als Werttransporter<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eingesetzt wurden. Die Schweizerische Post entschied sich schliesslich für ausländische in Massenserie produzierte Standardfahrzeuge.
</p><p>Zwischen 1965 und 1975 baute Mowag für die Schweizer Post 170 Elektro-Handwagen. In den 1980er-Jahren wurde in diesen Produktebereich wieder investiert durch Entwicklung und Bau von Dreirad- und Vierrad-Elektrofahrzeugen, welche in Spitälern, Flughäfen, Kommunen, Industriebetrieben und bei der Post für vielfältige Transportaufgaben zum Einsatz kamen. Auch Prototypen von Elektro-Personenwagen wurden gebaut, konnten jedoch nicht zur Marktreife gebracht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spezialisierung_auf_Militärfahrzeuge_und_Übernahme"><span id="Spezialisierung_auf_Milit.C3.A4rfahrzeuge_und_.C3.9Cbernahme"></span>Spezialisierung auf Militärfahrzeuge und Übernahme</h3></div>
<p>Eine vollständige Spezialisierung auf gepanzerte Spezialfahrzeuge für den militärischen Gebrauch vollzog das Unternehmen in späteren Jahren. Der Bereich Ambulanz- und Feuerwehrfahrzeuge wurde 2000 an die Tony Brändle AG in Wängi verkauft, die seit den frühen 1960er-Jahren für Mowag in diesem Bereich tätig war.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Hauptprodukt heute ist der <a href="Mowag_Piranha" title="Mowag Piranha">Mowag Piranha</a>, ein amphibischer <a href="Sch%C3%BCtzenpanzer" title="Schützenpanzer">Radschützenpanzer</a>. Es werden auch andere gepanzerte Fahrzeuge produziert, so der auf dem US-amerikanischen <i><a href="High_Mobility_Multipurpose_Wheeled_Vehicle" title="High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle">Hummer</a></i> basierende <i>Mowag Eagle</i> und der <i>Duro</i>, der aus dem 2003 übernommenen Geschäftsbereich Geländetransportfahrzeuge von <a href="Bucher_Industries" title="Bucher Industries">Bucher Industries</a> stammt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von dort übernahm Mowag auch die Verantwortung für die Ersatzteilversorgung der <a href="Bucher_FS_10_Flugzeugschlepper_78" title="Bucher FS 10 Flugzeugschlepper 78">Bucher Flugzeugschlepper</a>.
</p><p>
2003 wurde die Mowag Teil der <i><a href="General_Dynamics" title="General Dynamics">General Dynamics</a> European Land Systems</i> und gehört damit zu einem der weltweit grössten Rüstungskonzerne. Mowag beschäftigt ca. 640 Mitarbeiter am Standort <a href="Kreuzlingen" title="Kreuzlingen">Kreuzlingen</a> in der Schweiz.</p>
<p>Im Jahr 2004 eröffnete die Mowag den Neubau <i>Plant 2000</i> und schuf damit neue Produktionskapazitäten.
</p><p>Im gleichen Jahr wurde die bis dahin als <a href="Aktiengesellschaft_(Schweiz)" title="Aktiengesellschaft (Schweiz)">Aktiengesellschaft</a> organisierte Firma in eine <a href="Gesellschaft_mit_beschr%C3%A4nkter_Haftung_(Schweiz)" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Schweiz)">GmbH</a> umgewandelt.<sup id="cite_ref-HR_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-HR-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Panzer">Panzer</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kettenpanzer">Kettenpanzer</h3></div>

<p>Mowag entwickelte verschiedene Prototypen für Kettenpanzer, beginnend mit dem <i>Mowag Skorpion</i>. Es ging keines der Projekte in Serienproduktion: Die Entwürfe wurden von der Schweizer Armee nicht beschafft oder fanden keine anderen Abnehmer. Mit dem 1989 entwickelten <i>Mowag Trojan</i> stellte Mowag die Entwicklung von Kettenfahrzeugen ein, nachdem die Schweizer Armee das Beschaffungsprogramm für einen neuen Schützenpanzer (NSpz, später <a href="Combat_Vehicle_90" title="Combat Vehicle 90">Schützenpanzer 2000</a>) in den 1990er-Jahren um fast zehn Jahre zurückgestellt hatte.
</p>
<ul><li>Schützenpanzer <a href="Mowag_Pirat" title="Mowag Pirat">Mowag Pirat</a> (Prototyp)</li>
<li>Jagdpanzer <a href="Mowag_Gepard" title="Mowag Gepard">Mowag Gepard</a> (Prototyp)</li>
<li>Schützenpanzer <a href="Mowag_Tornado" title="Mowag Tornado">Mowag Tornado</a> (Prototyp)</li>
<li>Schützenpanzer <a href="Mowag_3M1" title="Mowag 3M1">Mowag 3M1</a> (Prototyp)</li>
<li>Amphibischer Schützenpanzer Mowag Mistral (Prototyp)</li>
<li>Schützenpanzer <a href="Mowag_Trojan" title="Mowag Trojan">Mowag Trojan</a> (Prototyp)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Radpanzer">Radpanzer</h3></div>
<ul><li><a href="Mowag_Panzerattrappe" title="Mowag Panzerattrappe">Mowag Panzerattrappe</a></li>
<li><a href="Mowag_Roland" title="Mowag Roland">Mowag Roland</a></li>
<li><a href="Mowag_Wotan" title="Mowag Wotan">Mowag Wotan</a></li>
<li>Radpanzer <a href="Mowag_Puma" title="Mowag Puma">Mowag Puma</a> 6×6 (Prototyp)</li>
<li>Schwerer Waffenträger <a href="Mowag_Shark" title="Mowag Shark">Mowag Shark</a> 8×8 (Prototyp)</li>
<li><a href="Mowag_Spy" title="Mowag Spy">Mowag Spy</a></li>
<li>Radpanzer <a href="Mowag_Piranha" title="Mowag Piranha">Mowag Piranha</a>
<ul><li>Radpanzer <a href="Mowag_Piranha_IB_4%C3%974" title="Mowag Piranha IB 4×4">Mowag Piranha IB 4×4</a></li>
<li>Radpanzer <a href="Mowag_Piranha_IB_6%C3%976" title="Mowag Piranha IB 6×6">Mowag Piranha IB 6×6</a></li>
<li>Radpanzer <a href="Radsch%C3%BCtzenpanzer_93" title="Radschützenpanzer 93">Mowag Piranha II 8×8</a></li>
<li>Radpanzer <a href="Mowag_Piranha_IIIC_10%C3%9710" title="Mowag Piranha IIIC 10×10">Mowag Piranha IIIC 10×10</a></li>
<li>weitere Varianten siehe <a href="Mowag_Piranha#Varianten" title="Mowag Piranha">Mowag Piranha#Varianten</a></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aktuelle_Fahrzeuge">Aktuelle Fahrzeuge</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="«Piranha»"><span id=".C2.ABPiranha.C2.BB"></span>«Piranha»</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mowag_Piranha" title="Mowag Piranha">Mowag Piranha</a></i></div>


<p>Der <i>Mowag Piranha</i> ist ein Radschützenpanzer in den Ausführungen 4×4, 6×6, 8×8 und 10×10, darunter verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten wie z.&nbsp;B. eine amphibische Ausführung. Insgesamt sind momentan 10&nbsp;000 Piranhas weltweit im Einsatz.
</p><p>Das Gewicht variiert bei den Standard-Ausführungen zwischen 12,5 und 25 Tonnen, wobei die Nutzlast von 3 bzw. 10 Tonnen noch abgezogen werden muss. Unter der Bezeichnung <a href="Light_Armoured_Vehicle-25" class="mw-redirect" title="Light Armoured Vehicle-25">LAV-25</a> beim <a href="United_States_Marine_Corps" title="United States Marine Corps">US Marine Corps</a> respektive als <a href="Stryker_Armored_Vehicle" title="Stryker Armored Vehicle">Stryker</a> bei der <a href="United_States_Army" title="United States Army">US Army</a> sind auf dem Piranha basierende Fahrzeuge bei den <a href="Streitkr%C3%A4fte_der_Vereinigten_Staaten" title="Streitkräfte der Vereinigten Staaten">US-Streitkräften</a> im Einsatz.
</p>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<th>Technische Daten</th>
<th>PIRANHA IIIC</th>
<th>PIRANHA V
</th></tr>
<tr>
<td>Leistung</td>
<td>336 kW/450 PS/1850 Nm</td>
<td>530 kW/730 PS/2000 Nm
</td></tr>
<tr>
<td>Motor</td>
<td>CATERPILLAR C9, Diesel</td>
<td>MTU Diesel + Hybridboost power
</td></tr>
<tr>
<td>Höchstgeschwindigkeit</td>
<td>100&nbsp;km/h</td>
<td>100&nbsp;km/h
</td></tr>
<tr>
<td>Schwimmgeschwindigkeit (optional)</td>
<td>10&nbsp;km/h</td>
<td>k.&nbsp;A.
</td></tr>
<tr>
<td>Leergewicht</td>
<td>14 Tonnen</td>
<td>17 Tonnen
</td></tr>
<tr>
<td>Nutzlast</td>
<td>bis zu 8 Tonnen</td>
<td>bis zu 16 Tonnen
</td></tr>
<tr>
<td>Steigfähigkeit</td>
<td>60&nbsp;%</td>
<td>60&nbsp;%
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="«Eagle»"><span id=".C2.ABEagle.C2.BB"></span>«Eagle»</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mowag_Eagle" title="Mowag Eagle">Mowag Eagle</a></i></div>

<p>Der Mowag Eagle ist ein gepanzertes Aufklärungsfahrzeug. Momentan sind in der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> und den <a href="D%C3%A4nische_Streitkr%C3%A4fte" title="Dänische Streitkräfte">dänischen Streitkräften</a> ca. 500 Eagles im Einsatz. Seit 2008 hat die deutsche Bundeswehr insgesamt 671 Fahrzeuge der Typen Eagle IV und V beschafft.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das international erfolgreiche AM-General-HMMWV-Chassis bildet die Basis für den leichtgepanzerten Aufklärer Mowag Eagle 4×4. Der Mowag Eagle 4×4 eignet sich besonders für Aufklärung, Übermittlung, Verbindungsaufgaben, Grenzsicherung, Geleitschutz, Polizeiaufgaben etc. Das komplette Eagle-4×4-System besteht aus drei Hauptgruppen:
</p>
<ul><li>dem modifizierten Chassis des <a href="High_Mobility_Multipurpose_Wheeled_Vehicle" title="High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle">HMMWV</a> (hochbewegliches Vielzweck-Radfahrzeug)</li>
<li>dem gepanzerten Aufbau, entwickelt und hergestellt von Mowag.</li>
<li>der um 360° drehbaren Beobachterkuppel MBK2, ebenfalls entwickelt und hergestellt von Mowag.</li></ul>
<p>Der Mowag Eagle IV ist der Nachfolger des Eagle. Der Eagle IV basiert nicht mehr auf dem HMMWV-Chassis, sondern ist eine komplette Eigenentwicklung der Mowag auf Basis des <a href="Mowag_Duro" title="Mowag Duro">Duro</a>, mit dem er sich das Fahrwerk mit dem bewährten <a href="De-Dion-Achse" title="De-Dion-Achse">De-Dion-Achssystem</a> teilt.
</p><p>Durch optional erhältliche Zusatzpanzerungen erfüllt der Eagle IV im Schutz gegen ballistische Waffen und Minen internationale Normen. Optional kann der Eagle IV auch mit einer ABC-Überdruckanlage, einem Reifendruckreguliersystem (CTIS), Seilwinde, einsatzabhängigem Laderaumaufbau, Euro-4-Motor und weiteren Optionen ausgerüstet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="«Duro»"><span id=".C2.ABDuro.C2.BB"></span>«Duro»</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mowag_Duro" title="Mowag Duro">Mowag Duro</a></i></div>



<p>Der Duro ist ein geländegängiges, ungepanzertes oder gepanzertes militärisches Radfahrzeug. Der Duro wurde auf eine Ausschreibung des Schweizer Militärs von der <a href="Bucher_Industries" title="Bucher Industries">Bucher-Guyer AG</a> entwickelt und konnte sich auch gegen einen konkurrierenden Entwurf von Mowag durchsetzen. Im Zuge einer Umstrukturierung bei Bucher-Guyer wurde die Duro-Fertigung an Mowag übergeben. Dies war auch im Interesse der Schweizer Armee, die ohnehin schon Fahrzeuge von Mowag bezog und die Konzentration der Fahrzeugbeschaffung auf wenige Hersteller bevorzugt.
</p><p>Der Name Duro steht für <i>DU</i>rable (dauerhaft) und <i>RO</i>bust. Er wird verwendet als Mannschaftstransporter, Kommandofahrzeug, Logistik-, Ambulanz-, Gerätefahrzeug und als Startfahrzeug für die Drohne <a href="ADS_95" class="mw-redirect" title="ADS 95">ADS 95</a>. Die Duros werden von der Schweizer Armee, der Deutschen Bundeswehr, der <a href="OSZE" class="mw-redirect" title="OSZE">OSZE</a> und dem britischen Heer eingesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Marcus Bauer: <i>Nutzfahrzeuge der Mowag Motorwagenfabrik AG.</i> Fachpresse Goldach, Hudson &amp; Company, 1996, ISBN 978-3-85738-056-3.</li>
<li>Christopher Chant: <i>A Compendium of Armaments and Military Hardware.</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=k9cNAAAAQAAJ&amp;pg=PA55&amp;lpg=PA55&amp;dq=MOWAG+Piranha+6x6&amp;source=bl&amp;ots=5pUXeAd1RN&amp;sig=YQDYEo5NXkUxBk3rfWDfOXtbse4&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=nFhoUISLLIKo4gSa3ICoDA&amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q=MOWAG%20Piranha%206x6&amp;f=false">Online</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:MOWAG?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: MOWAG</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gdels.com/de_index.php">Website von General Dynamics European Land Systems</a></li>
<li>Ruedi Baumann: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160208000006/http://swissmotor.com/20_artikel/500_549/0500.htm"><i>«Alles» was MOWAG schon bewegt hat – Auf Umwegen zum Welterfolg.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. Februar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), SwissMoto. Bildpress Zuerich BPZ</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-HR-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-HR_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-HR_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://tg.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-108.440.337">General Dynamics European Land Systems – Mowag GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kreuzlingen CHE-108.440.337. Eingetragen am 29. Juli 1947</a>, Handelsregister des Kantons Thurgau, abgerufen am 5. Juli 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-SCR_Seitz-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-SCR_Seitz_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210127031008/http://www.swisscarregister.ch/site/carrosserien/seitz.html">SEITZ – Emmishofen 1905–1930</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Januar 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Swiss Car Register Datenbank, Swiss Automotive Documentation and Research Center</span>
</li>
<li id="cite_note-HLS_Ruf-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-HLS_Ruf_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Erich Trösch: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/030511"><i>Walter Ruf.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>. <span style="white-space:nowrap;"> 18.&nbsp;November 2010</span>, abgerufen am <span style="white-space:nowrap;">12.&nbsp;Juni 2019</span>.</span>
</li>
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